Spielbericht 10.10.2021

Veröffentlicht von Jakob Heimrich am

Klarer Sieg zum Saisonstart für Straubinger Handballer

Nach zweijähriger Zwangspause starteten die Herren der HSG Straubing am Sonntag gegen die SSG Metten II in die Saison 2021/22, für die man sich einiges vorgenommen hatte. Zu Beginn sahen die Zuschauer in der Mettener Klosterhalle ein zerfahrenes Spiel. Diese Anfangsphase war von technischen Fehlern, ungenauen Zuspielen und vergebenen Torchancen auf beiden Seiten geprägt. Angesichts der langen Spielpause hatte das neue Spielertrainerduo Zollner/Zirngibl mit diesen Problemen gerechnet und die Mannschaft vor Spielbeginn darauf eingestellt. Innerhalb der ersten Viertelstunde konnte sich wegen der angesprochenen Probleme keine Mannschaft entscheidend absetzen, Straubing erarbeitete sich aber bis zu einem Spielstand von 7:4 bereits einen leichten Vorteil. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Straubingern die Ungenauigkeiten im Angriffsspiel abzustellen. Weil die Abwehr weiterhin kompakt agierte und man sich bei den verbleibenden Mettener Chancen auf einen herausragenden Torhüter verlassen konnte, schlossen die HSGler die erste Halbzeit mit einem 5:0 Lauf ab. Mit einem Spielstand von 13:6 ging es in die Kabinen.

Am Anfang der zweiten Spielhälfte machten die Straubinger dort weiter, wo sie am Ende der ersten aufgehört hatten. In nur sieben Spielminuten vergrößerten die HSGler ihren Vorsprung auf 19:6. Damit war in dieser Partei die Vorentscheidung zugunsten der HSG Straubing gefallen. Bis zum Ende ließen die Straubinger nichts mehr anbrennen und verwalteten den Vorsprung. Die Schlussphase zeigte aber deutlich, dass konditionell noch einige Defizite bestehen. Insbesondere im Angriff agierte man weniger druckvoll und unkonzentriert. Letztlich durften die Straubinger mit einem Endergebnis von 26:12 durchaus zufrieden sein. Auf die starke Torhüter- und Abwehrleistung lässt sich aufbauen. In der Vorbereitung auf die kommenden Spiele gilt es nun weiter am offensiven Zusammenspiel und der Kondition zu arbeiten, um die Fehler im Angriffsspiel abzustellen.

Es spielten: Johannes Spielbauer (Tor), Alexander Marz (1), Julius Zirngibl (9), Andreas Müller, Tobias Zollner (1), Moritz Glöckler (7), Jakob Heimrich (2), Dominik Scholtis (1), Maximilian Breitkreuz (4), Konstantin Geißl (1)

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